{"id":1359,"date":"2022-11-03T13:05:06","date_gmt":"2022-11-03T13:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/andreashansche.de\/?p=1359"},"modified":"2025-01-01T07:02:27","modified_gmt":"2025-01-01T07:02:27","slug":"rein-politisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/andreashansche.de\/?p=1359","title":{"rendered":"rein politisch"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>\u00bbWenn ich so viel Geld h\u00e4tte\u00ab, sagte Joachim Ringelnatz, \u00bbund so viel Macht, dass ich alles auf der Welt \u00e4ndern k\u00f6nnte, dann lie\u00dfe ich alles so, wie es ist.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der kurze Versuch einer pers\u00f6nlichen politischen Beschreibung. Zuerst die Reizbegriffe.<\/p>\n<p>Migration\/Asylrecht<\/p>\n<p>Die Integrit\u00e4t einer Kultur kann durch Migration zerst\u00f6rt werden, wenn diese ein Ma\u00df \u00fcberschreitet. Deshalb ist jede Kultur an Migration nicht interessiert, es sei denn, diese behebt M\u00e4ngel (Deutsche in Polen, Flamen in Deutschland, Wolgadeutsche in Ru\u00dfland, Sachsen im Banat, Niederl\u00e4nder, B\u00f6hmen, Franzosen in Preussen).<br \/>\nFremde die in Not sind aufzunehmen, ist ein Gebot. Jedoch gilt auch das Prinzip der Nachbarschaftlichkeit. Ukrainer aufzunehmen liegt n\u00e4her, als Syrer oder Afghanen.<br \/>\nEs geht immer um Ma\u00df und Integration und da\u00df diese eine in die Integrit\u00e4t der Kultur ist. Eine Bringschuld der Migranten.<br \/>\nEin Land kann nicht die Welt retten.<br \/>\nEine unkontrollierte Aufnahme von Wohlstandsfl\u00fcchtlingen, die in ein Sozialsystem migrieren, verbietet sich in zweierlei Hinsicht. Es \u00fcberfordert das Aufnahmeland und entw\u00fcrdigt die Migranten auf Generationen zu Bittstellern.<br \/>\nEine kontrollierte Aufnahme von Migranten, die demographische und produktive L\u00fccken f\u00fcllen, ist rational und w\u00e4re eine Fortsetzung preu\u00dfischer Migrationspolitik.<\/p>\n<p>\u00d6kologie\/Klima\/Energie<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rungen der Natur durch westliche Industrie mit den Mitteln ebenderselben zu heilen, ist die eigentliche Aufgabe, derzeit und zuk\u00fcnftig. Eine Zerst\u00f6rung westlicher Industrie im Namen von Natur und Erde ist eine schlechte Option, da durch das m\u00f6gliche Fehlen von Technologien die M\u00f6glichkeiten der Bew\u00e4ltigung sinken. Es mu\u00df dieselbe Anzahl von Menschen weiter ern\u00e4hrt werden, was ohne moderne Technologien nicht geht.<br \/>\nIch halte die Klimadiskussion in der derzeitigen Art &amp; Weise f\u00fcr destruktiv, im Kern f\u00fcr industrie- und technologiefeindlich. Ein Ausgleich in der Forschung und Meinungsbildung jenseits von Ideologie ist n\u00f6tig. Gebildete und kompetente Erwachsene sollten sich nicht mit erregten Kindern gleichmachen.<br \/>\nEnergiepolitik sollte so gestaltet werden, da\u00df sie die Volkswirtschaft nicht angreift.<\/p>\n<p>Wirtschaft<\/p>\n<p>Soviel wie m\u00f6glich Privatwirtschaft, sowenig wie m\u00f6glich Staatswirtschaft. Wirtschaft soll auf privatem Eigentum, Innovation und freiem Markt beruhen. Die Regeln daf\u00fcr werden demokratisch ermittelt und sollten so einfach wie m\u00f6glich sein. Ihre Wirksamkeit sollte st\u00e4ndig ermittelt werden. Konkurrenz erzwingt Innovation &amp; \u00d6konomie, diese den sparsamen Umgang mit Ressourcen. Eine Entwicklung, seit es Industrie gibt. Eigentlich wird sie automatisch energieeffizienter und weniger umweltsch\u00e4dlich.<br \/>\nDaraus ergibt sich eine Ungleichheit, die aus Zufall, Gl\u00fcck und K\u00f6nnen entsteht. Ungleichheit ist die Voraussetzung daf\u00fcr, da\u00df es einer Gesellschaft im Ganzen gut geht. Nur ein Unternehmer, der erfolgreich sein darf und damit ungleich zu einem ist, der nichts unternimmt, schafft Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Recht<\/p>\n<p>Das Recht sollte so einfach wie m\u00f6glich sein. Ein sich fraktal ausdifferenzierendes Recht, da\u00df m\u00f6glichst jedem Ding, welches der Fall sein kann, gerecht wird, ist unwirksam.<br \/>\nDas Recht sollte von jedem verstanden werden k\u00f6nnen, der sich darum bem\u00fcht.<br \/>\nGerechtigkeit kann es nur in dem Sinne geben, das das Recht f\u00fcr alle gleich gilt. Das es Ungleichheit gibt, kann nicht vermieden werden.<br \/>\nEin Anderes ist, wenn das Recht von einer Monothematik zur Seite gedr\u00e4ngt werden kann, wie es in den letzten 2 1\/2 Jahren der Fall war. Teile bestehenden Rechts wurden zwar nicht abgeschafft, aber in eine Unt\u00e4tigkeit hinein suspendiert. Das Ergebnis waren archaische Rechtsverh\u00e4ltnisse: Eine Mehrheit dominiert eine Minderheit und handelt nach den Prinzipien von Bann &amp; Rache.<\/p>\n<p>Europa<\/p>\n<p>Ein demokratisches Europa verschiedener Sprachen ist mehr Last, als die Entlastung als die es gedacht gewesen zu sein schien. Historisch gewachsen ist die Demokratie im Nationalstaat, ihre \u00dcber-F\u00fchrung auf\/nach Europa ist ein Fehlkonstrukt, die ben\u00f6tigte Zeit, in Gang gesetzte Prozesse zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu korrigieren, ist viel zu lang und hat zu viel institutionelle Beh\u00e4bigkeit. Als assoziative Wertegemeinschaft, als Wirtschafts- und Ausgleichsgemeinschaft hat Europa nur eine Chance, wenn es ein Europa der Nationen, in denen Findungsprozesse sprachlich und institutionell \u00fcberschaubar sind, bleibt.<\/p>\n<p>Nation\/Patriotismus<\/p>\n<p>Zu w\u00fcnschen und zu handeln, da\u00df es meinem Land gut geht, ist Patriotismus. Eine \u00dcbertragung famili\u00e4rer Gef\u00fchle auf die Nation, der ich entstamme. Dazu geh\u00f6rt, die selbst und durch Bildung erlebte Geschichte intellektuell zu integrieren. Ergriffenheit und Kritik sind gleicherma\u00dfen erlaubt. Auch hier gilt Ma\u00df: Eine Nation, in der kritisches Bewu\u00dftsein zwanghaft wird, handelt suizidal; ebenso verbietet sich Selbst\u00fcberhebung.<br \/>\nDazu geh\u00f6rt die F\u00e4higkeit zur Verteidigung. <em>Si vis pacem para bellum<\/em>, Eine wehrhafte Demokratie ist innerlich in der Auseinandersetzung und verteidigungsbereit nach au\u00dfen.<\/p>\n<p>Diverses<\/p>\n<p>Jeder soll nach seiner Fasson selig sein und werden. Das gilt \u00fcberall. Aber keiner soll mit seinem (Un)Gl\u00fcck andere dominieren oder gar zwingen.<br \/>\nDas f\u00fcr sein eigenes Wohl und Wehe verantwortliche Individuum ist ein Produkt des westlichen Christentums und gibt es so sonst nicht woanders auf der Welt. Es entstand aus der alleinigen Verantwortung des Einzelnen vor Gott und Niemandem sonst.<\/p>\n<p>Toleranz ist die Notwendigkeit und Zul\u00e4ssigkeit der Abweichung. Keine Toleranz hei\u00dft Unbeweglichkeit, zuviel Toleranz Auseinanderbrechen. Toleranz ist endlich: aber es geht nicht ohne.<\/p>\n<p>Wenn neue Bedrohungen auftauchen, ist zun\u00e4chst jeder f\u00fcr sich selbst verantwortlich. Neuen Herausforderungen stellt man sich nicht durch blinde Ma\u00dfnahmen, deren Wirkung nicht mal konsequent \u00fcberpr\u00fcft wird. Im Gegenteil, man (die Forderung an das <em>Man<\/em> hei\u00dft eigentlich an Alle, ist aber nur wirksam im Einzelnen selbst, dem der sich fordert) f\u00f6rdert eine Streitkultur, erzeugt eine <em>Tiefe<\/em> der Haltungen zu einer m\u00f6glichen Bedrohung und gibt durch Offenheit des Streites Einzelnen die M\u00f6glichkeit einer Revision. Daraus ergibt sich ein Schwebezustand, in dem schneller erkannt werden kann, welches Ma\u00df eine Bedrohung ausmacht.<\/p>\n<p>Ein Krieg erfordert Anderes als ein Virus. Die M\u00f6glichkeit einer existentiellen Bedrohung, n\u00e4mlich die Angst vor ihr, kann zu einer Substitution der Bewertung f\u00fchren. Die Angst vor einem m\u00f6glichen Krieg, vor Tod, vor Wohlstandsverlust, vor K\u00e4lte &#8211; die Summierung diffuser (nicht konkreter!) \u00c4ngste in eine Weltuntergangsangst (Klima, CO2), kann dazu f\u00fchren, da\u00df sich \u00c4ngste an einer m\u00f6glichen Bedrohung kristallisieren (Virus) und hier eine Bew\u00e4ltigung simuliert wird. Die Simulation ist neurotisch, da sie vor Erkenntnis sch\u00fctzt und etwas bek\u00e4mpft, was so nicht existiert.<\/p>\n<p>Politiker sind von Irrt\u00fcmern, \u00c4ngsten, Massenpsychosen ebenso betroffen, wie Alle. Es ist nicht zu verhindern, aber es gilt f\u00fcr Alle die Verantwortung f\u00fcr einen offenen Diskurs. Nur so kann aus dem Dumpfen, aus dem Un- und Vorbewu\u00dften Bewu\u00dftsein entstehen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die politische Konstitution eines Menschen, macht ihn niemals allein &amp; ganz aus. Der Einzelne ist viel mehr als das und <em>Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio&#8230;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbWenn ich so viel Geld h\u00e4tte\u00ab, sagte Joachim Ringelnatz, \u00bbund so viel Macht, dass ich alles auf der Welt \u00e4ndern k\u00f6nnte, dann lie\u00dfe ich alles so, wie es ist.\u00ab Der kurze Versuch einer pers\u00f6nlichen politischen Beschreibung. Zuerst die Reizbegriffe. Migration\/Asylrecht Die Integrit\u00e4t einer Kultur kann durch Migration zerst\u00f6rt werden, wenn diese ein Ma\u00df \u00fcberschreitet. 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